Journalist, Web-Personality, Influencer. Im Crossformatics Netzwerk ist Richard die Instanz für modernen Journalismus und Content Creation, Medienpolitik und alles was im Web und den Medien läuft.

Richard Gutjahr hat Politik und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität studiert. Parallel dazu besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Seine ersten Praxiserfahrungen machte er bei Radio Gong in München, bei der Süddeutschen Zeitung und im Bayerischen Fernsehen. Er arbeitete bei „Provençal“ in Aix-en-Provence und bei CNN in Washington. 

Gutjahr ist freier Mitarbeiter bei der ARD, hat über 20 Jahre Nachrichten- und Magazinsendungen beim Bayerischen und Westdeutschen Fernsehen moderiert. In zahlreichen Wahl- und Sondersendungen berichtete er live für das Erste Deutsche Fernsehen (ARD), u.a. für Tagesschau, Tagesthemen, Brennpunkt sowie den ARD-Weltspiegel. 

Daneben schreibt Gutjahr für zahlreiche Zeitungen, Magazine und Fachzeitschriften, darunter die Rheinische Post. Aber auch für Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Tagesspiegel oder DER SPIEGEL war Gutjahr als freier Autor tätig. In der Münchner Abendzeitung hatte er über mehrere Jahre seine eigene Technik- und Netz-Kolumne.

Für eine Reportage-Reihe zu den Hartz-Reformen wurde Gutjahr 2006 mit dem Ernst-Schneider-Preis für „herausragenden Wirtschaftsjournalismus“ ausgezeichnet. Zeit Online kürte ihn 2011 zum „Netzjournalist des Jahres“. Das Medium Magazin erklärte ihn gleich zweimal zum „Journalisten des Jahres“ (Newcomer, 2011 und Reporter, 2. Platz, 2016).

Das Grimme-Institut hat 2013 mit der Nominierung von Richard Gutjahr zum ersten Mal in der Geschichte des Grimme Online Awards die persönliche Leistung einer Einzelperson gewürdigt: „Die demokratische Gesellschaft profitiere von seinen Analysen, Impulsen und den von ihm initiierten Projekten (…)“ (Jury-Begründung).

Darunter zum Beispiel die Open-Data-Plattform LobbyPlag, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Lobby-Einflüsse in Gesetzgebungsverfahren sichtbar zu machen. Zusammen mit dem Team von Open Data City wurde Gutjahr 2013 mit dem World Summit Award der Vereinten Nationen (UN) ausgezeichnet.

Neben seiner journalistischen Arbeit berät Richard Gutjahr seit Anfang 2014 das Münchner Startup LaterPay bei der Entwicklung neuer Bezahlmodelle für Journalismus. Mit dem Elektroauto-Portal emobly.com hat Gutjahr sein erstes eigenes Startup mitbegründet, für das er auch als Chefredakteur tätig ist.

Richard Gutjahr ist Mitglied im Förderverein der Deutschen Journalistenschule sowie im Bayerischen Journalistenverband.